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Sønderjyske-Kicker mussten nicht zum Bleiben überredet werden

Kristall Mani Ingason hat sich in Richtung Norwegen verabschiedet.

Bis auf Kristall Mani Ingason hat der Tabellenvierte der Superliga im Wintertransferfenster keinen Stammspieler abgegeben. Ein neuer Spieler ist aber nicht hinzugekommen. Sønderjyske bemühte sich am Deadline Day vergeblich um einen Außenstürmer.

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Zusammenfassung

  • Sønderjyske hat im Winter nur Kristall Mani Ingason verkauft und keinen weiteren Stammspieler abgegeben.
  • Der Klub verlieh Linksverteidiger Alberto Vogtmann und scheiterte am Deadline Day mit der Verpflichtung eines Außenstürmers.
  • Sportchef Casper Daather betont finanzielle Vernunft und verweist auf Spieler, die lieber die laufende Superliga-Saison fortsetzen als ins Ausland zu wechseln.

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Casper Daather pustete kurz nach Mitternacht erst einmal kräftig durch. Das Wintertransferfenster, das am Montag um 23.59 Uhr zu Ende ging, war von außen betrachtet recht ruhig, doch im Endspurt wurde noch einmal gehandelt.

In den letzten Minuten der Transferperiode wurde der junge Linksverteidiger Alberto Vogtmann bis zum Saisonende an den Zweitdivisionär FC Roskilde ausgeliehen. Es könnte noch der eine oder andere Spieler folgen, der kaum Einsatzminuten bekommt. Einige Transfermärkte sind noch offen, in den übrigen skandinavischen Ländern sogar bis Ende März.

Der Sønderjyske-Sportchef zeigte sich mit den Aktivitäten im Wintertransferfenster zufrieden – sicher auch, weil es den Hellblauen endlich wieder gelungen ist, einen Transfererlös in zweistelliger Höhe zu erzielen. Kristall Mani Ingason wurde für eine Ablösesumme von zehn bis elf Millionen Kronen an Brann Bergen verkauft.

Sønderjyske Winter 2025/26 Zugänge: Anders Bergholt (war an Brønshøj ausgeliehen), Dalton Wilkins (war an Kolding IF ausgeliehen). Abgänge: Kristall Mani Ingason (Brann Bergen), Ivan Djantou (Aalesunds FK), Alberto Vogtmann (an FC Roskilde ausgeliehen), Benicia Peña, Benjamin Rasmussen (beide Ziel unbekannt).

Der Abgang des Isländers soll intern kompensiert werden, dennoch war Sønderjyske bis zuletzt auf dem Transfermark aktiv. Man hatte sich bis zuletzt um einen Außenstürmer bemüht. Früh im Transferfenster war es Osman Addo von Erstdivisionär B93, der letztendlich beim Ligarivalen Viborg FF landete, gegen Ende der Transferperiode war es Saman Jalaei vom Tabellenzweiten der 1. Division, Hillerød.

„Wir wollten proaktiv sein und uns auf das Sommertransferfenster vorbereiten, wo viele unserer Spieler schon lange dagewesen sind und für einen Wechsel infrage kommen. Es ist okay, dass wir keinen geholt haben. Wir dürfen nicht vergessen, verantwortungsbewusst zu handeln. Man kann auch zu teuer einkaufen“, sagt Casper Daather zum „Nordschleswiger“.

Eine Handvoll Sønderjyske-Kicker – wenn nicht sogar zwei – kommen im Sommer für einen Verkauf infrage, und es hätte schon in diesem Winter etwas passieren können.

„Ja, es hat interessante Anfragen gegeben, aber nicht interessant genug, weder für uns noch für die Spieler. Ich habe viele Spieler erlebt, die lieber das jagen wollen, was in der restlichen Superliga-Saison vor uns liegt, als ein zweifelhaftes Auslands-Abenteuer anzunehmen“, so der Sportchef.