Unternehmen
„Der Nordschleswiger“ ist das deutschsprachige Medienhaus in Dänemark. Herausgeber ist der Bund Deutscher Nordschleswiger, der Dachverband der deutschen Minderheit in Dänemark. Aufsichtsführend („sichern und fördern“) ist der Deutsche Presseverein.
Die Redaktion des „Nordschleswigers“ arbeitet journalistisch unabhängig und überparteilich und das Medienhaus ist Mitglied des dänischen Presserates.
Unsere Geschichte
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Lösungsorientiert statt konfliktfokussiert
„Der Nordschleswiger“ gehört zur ersten Kohorte von deutschen Lokalmedien, die das einjährige Programm „bº local“ des Bonn Instituts absolviert haben. Ziel ist es, in polarisierten Zeiten dem Publikum mit Lösungsjournalismus Orientierung zu bieten. Im Laufe von 2026 soll die gesamte journalistische Arbeit entsprechend ausgerichtet werden.
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Lokalredaktion Hadersleben zieht um
Nach elf Jahren in der alten Telefonzentrale am Posthussvinget ziehen „JydskeVestkysten“ und „Der Nordschleswiger“ mit ihren Haderslebener Lokalredaktion um. Neues gemeinsames Domizil wird die Nørregade 44. Hintergrund ist, dass die dänischen Kolleginnen und Kollegen für ihre geschrumpfte Redaktion kleinere Räumlichkeiten suchten.
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Große internationale Auszeichnung für den „Nordschleswiger“
„Der Nordschleswiger“ wird in Barcelona vom katalanischen Medien-Dachverband AMIC mit dem International Award for Local Media in der Kategorie EU – also dem europäischen Preis für Lokalmedien – ausgezeichnet. „Wir sind vollkommen überrascht und sehr stolz über diese Auszeichnung. Es ist ein großer Schulterklopfer für die Arbeit, die in den vergangenen Jahren mit der Digitalisierung des ,Nordschleswigers’ geleistet wurde“, so Chefredakteur Gwyn Nissen.
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Ein Podcast für Nordschleswig
Die erste Ausgabe des wöchentlichen Podcasts „Mojn Nordschleswig“ erscheint und bietet einen etwa halbstündigen Mix aus Unterhaltung und Informationen. Neue Folgen erscheinen freitags, zu besonderen Anlässen, zum Beispiel Kommunalwahlen, erscheinen Sonderfolgen außer der Reihe.
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Buchhaltung zieht um
Im Laufe des Jahres ziehen die beiden Buchhalterinnen aus dem Medienhaus ins Haus Nordschleswig in Apenrade. Die Buchhaltung ist nun beim Bund Deutscher Nordschleswiger zentriert.
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Platz sparen
Die Büros im Erdgeschoss des Medienhauses in Apenrade werden aufgegeben und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ziehen in Büros im ersten Stock.
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Papierzeitung gekürzt
Durch die gestiegenen Preise für Rohstoffe erscheint die 14-tägliche Papierausgabe des „Nordschleswigers“ mit vier Seiten weniger.
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Doppelfunktion an der Spitze
Geschäftsführer Christian Andresen geht in den Ruhestand, Chefredakteur Gwyn Nissen übernimmt auch die Geschäftsführung. Carsten Werth, seit August 2015 im Unternehmen, wird zugleich neuer „Leiter Finanzen und Entwicklung“.
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Auszeichnung vom dänischen Medienverband
Für den Wandel von der Papierzeitung zum digitalen Medium werden der stellvertretende Chefredakteur Cornelius von Tiedemann und der Abteilungsleiter Finanzen & Entwicklung, Carsten Werth, in der Kategorie „Digitale lokale/regionale Nachrichtenmedien des Jahres 2020“ vom dänischen Medien-Dachverband Danske Medier ausgezeichnet.
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Neue App
Erstmals in der Geschichte des Medienhauses ist eine dezidierte „Nordschleswiger“-App für die gängigen Betriebssysteme Android und iOS verfügbar. Wie die Internetseite auch ist sie für alle vollumfänglich kostenlos nutzbar.
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Die Themenplanung wird professionalisiert
Die Redaktion nutzt nun ein browserbasiertes zentrales Werkzeug (Desk-Net/Kordiam), um die Planung von Themen, Terminen, Schichten und Aufgaben über sämtliche Ausspielwege hinweg zu organisieren.
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Flensburg statt Kiel
Die erste Ausgabe der 14-täglichen Zeitung erscheint. Sie wird an zahlende Abonnentinnen und Abonnenten verschickt sowie in vielen Einrichtungen der Minderheit kostenlos ausgelegt. Gedruckt wird jetzt nicht mehr in Kiel, sondern in der Druckerei von „Flensborg Avis“ in Flensburg.
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Letzte Tageszeitung erscheint
Die Papierausgabe der Tageszeitung erscheint zum letzten Mal. Wie bei der ersten Ausgabe des „Nordschleswigers“, die auf den Tag genau 75 Jahre zuvor erschien, lautet die Überschrift auf dem Titelblatt „Wir müssen ganz neue Wege gehen“.
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Das Team wird kleiner
Bedingt durch die Digitalisierung kommt es zu Entlassungen. Die Anzeigenabteilung wird aufgelöst, der Anzeigenleiter und eine Mitarbeiterin müssen gehen. In der technischen Abteilung (Setzerei) werden zwei Fachkräfte entlassen.
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Newsletter zum Hören
Der „Nordschleswiger“-Newsletter erfreut sich großer Beliebtheit und für viele Nordschleswigerinnen und Nordschleswiger wird das Lesen der Mail zum täglichen Ritual. Jetzt gibt es ihn auch zum Hören. Der von den Verfasserinnen und Verfassern eingesprochene Newsletter ersetzt auch die bisherigen deutschsprachigen Kurznachrichten im Radioprogramm von „Skala FM“.
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14-tägliche Papierausgabe ab Februar 2021
Die Herausgeber beschließen, dass eine Sammelausgabe von Artikeln aus dem Online-Angebot des „Nordschleswigers“ ab Februar 2021 alle 14 Tage auf Papier erscheint. Damit wird den älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern, dem Sozialdienst und der Nordschleswigschen Gemeinde entgegengekommen.
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Neue Arbeitsweise: „Online first“
Onlinejournalismus statt Deadline-Denken. Die Gesamte Redaktion plant und produziert nun ausschließlich für die Web-Kanäle. Die Tageszeitung (E-Zeitung sowie Papierausgabe) wird nicht mehr von Journalistinnen und Journalisten gestaltet, sondern lediglich mit den Online-Inhalten gefüllt.
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Online-Rätsel
Knobelspaß – jetzt auch digital. Sudoku und das Kreuzworträtsel sind nun auch online zu lösen. Ein Schritt, der vielen den Umstieg auf das digitale Angebot versüßt.
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Gemeinsames Medienhaus in Sonderburg
Die Lokalredaktion Sonderburg zieht vom Rønhaveplads in das Medienhaus in der Perlegade 53. Ab jetzt sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von „JydskeVestkysten“, „Sønderborg Ugeavis“ und „Der Nordschleswiger“ auch am Alsensund unter einem Dach.
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Werktäglicher Newsletter
Der Newsletter des „Nordschleswigers“ erscheint erstmals. Mit der werktäglichen E-Mail liefert die Redaktionen einen Einblick in die tägliche Arbeit und einen Überblick über die Themen des Tages.
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Gratis E-Zeitung
Ein großer Schritt in Richtung Digitalisierung: „Der Nordschleswiger“ stellt die E-Zeitung für alle kostenlos zur Verfügung. Erstmals können auch Menschen ohne Abonnement die Zeitung vollumfänglich am eigenen Endgerät lesen.
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Richtungsweisender Beschluss: Die tägliche Papierzeitung wird abgeschafft
Der Bund Deutscher Nordschleswiger (BDN) als Herausgeber schafft die Tageszeitung ab. Stattdessen soll sich die Redaktion des „Nordschleswigers“ auf den digitalen Journalismus fokussieren können. Während eines BDN-Haushaltsseminars wird das Ende der Papierzeitung vom BDN-Hauptvorstand beschlossen.
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Neues Format der Papierzeitung
„Der Nordschleswiger“ wechselt vom Rheinischen ins Berliner Format. Die Schrift wird nicht kleiner – und es gibt auch nicht weniger Lesestoff. Neue Druckerei ist nach vielen Jahren in Büdelsdorf die Kieler Zeitung GmbH & Co Offsetdruck KG in Kiel.
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Neue Website für den „Nordschleswiger“
Die neue Webseite des „Nordschleswigers“ geht online. Das Medienhaus setzt auf das Open-Source-System Drupal und ein übersichtliches und zeitloses Layout. Eine neu geschaffene dezidierte Onlineredaktion gestaltet den Umstieg mit.
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Neuer stellvertretender Chefredakteur
Cornelius von Tiedemann kehrt vom NDR nach Nordschleswig zurück und wird neuer stellvertretender Chefredakteur. Sein Auftrag: Die Digitalisierung des Medienhauses technisch und redaktionell vorzubereiten – und zugleich die tägliche journalistische Arbeit mitzuleiten.
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Abschied aus der Chefredaktion
Die stellvertretende Chefredakteurin Claudia Knauer wird verabschiedet. Zum 1. Januar 2015 tritt sie die Stelle als neue Direktorin der deutschen Büchereien in Nordschleswig an.
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Das neue Medienhaus in Apenrade wird bezogen
Das neue „Haus der Medien – Mediehus“ an der Schiffbrücke in Apenrade ist fertig. Hier arbeiten fortan die Mitarbeitenden von „JydskeVestkysten“, „Aabenraa Ugeavis“, „Skala FM“ und „Der Nordschleswiger“ unter einem Dach. Im ersten Jahr kommen fast 3.000 Besuchende in das einmalige deutsch-dänische Medienhaus.
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Neue Spitze im Presseverein
Elin Marquardsen, Lügumkloster, wird neue Vorsitzende des Pressevereins und löst damit Hans Christian Bock nach 15 Jahren an der Spitze des Kontrollgremiums des „Nordschleswigers“ ab.
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Neuer Chefredakteur tritt den Dienst an
Gwyn Nissen übernimmt als Chefredakteur das Ruder beim „Nordschleswiger“. Am 16. August 2013 wird er bei einem Empfang im Haus Nordschleswig offiziell eingeführt. Sein Auftrag: Das Medienhaus fit für die digitale Zukunft machen. Nissen kommt von einer Stelle als Chefredakteur und Geschäftsführer beim Branchenblatt „Dansk Transport Forlag“ und hat 25 Jahre Tageszeitungs-Erfahrung bei „JydskeVestkysten“ und „Der Nordschleswiger“ im Gepäck.
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Wechsel in der Anzeigenabteilung
Anzeigenleiter Kurt Honnens geht in den Vorruhestand. Zum 1. Januar 2014 tritt Dirk Andresen seine Nachfolge an.
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Chefredakteur verabschiedet sich
Abschiedsempfang in der Sønderjyllandshalle in Apenrade mit Hunderten von Gästen für den scheidenden Chefredakteur Siegfried Matlok. Doch so ganz geht er nicht: Aus geplanten zweienhalb Jahren, die er ursprünglich nach der Pensionierung noch für den „Nordschleswiger“ journalistisch tätig sein will, wird schließlich ein ganzes Jahrzehnt.
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Provisorischer Umzug innerhalb Apenrades
„Der Nordschleswiger“ in Apenrade zieht vorübergehend ins ehemalige Rathaus der Stadt um – denn an der Schiffbrücke beginnen am 20. August die Bauarbeiten. Der Komplex, der Redaktion, Verlag und Setzerei beherbergte, wird vom neuen Eigentümer (seit Januar 2013) Stenbjerg Ejendomme entkernt und modernisiert.
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Ein neues dänisch-deutsches Medienhaus wird beschlossen
In der Redaktion des „Nordschleswigers“ in Apenrade werden die Verträge für ein neues Medienhaus unterzeichnet. „Der Nordschleswiger“ verkauft sein Gebäude an der Schiffbrücke an Stenbjerg Ejendomme. „JydskeVestkysten“ soll nach der Renovierung in das neue Medienhaus mit einziehen.
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Neue Beilage
Das „rtv-Magazin“ liegt von nun an wöchentlich dem „Nordschleswiger“ bei und informiert über das Fernsehprogramm.
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Tingleff zieht um
Die Lokalredaktion Tingleff (Tinglev) zeiht aus eigenen Räumlichkeiten an der Hauptstraße in ein leer stehendes Büro bei der Deutschen Bücherei Tingleff – ebenfalls an der Hauptsraße.
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Systemwechsel
Die Zeitung stellt das Layout vom Programm Quark auf das Programm NGen um, auf das über Citrix zugegriffen wird. Damit schließt sie sich dem Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag an, bei dem „Der Nordschleswiger“ weiterhin gedruckt wird und dessen Inhalte aus Deutschland, Welt und Schleswig-Holstein seit langem den „Mantel“ des Nordschleswigers bilden. Anzeigen werden nun vorwiegend in Rendsburg und Flensburg gebaut und hergestellt.
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Vier Entlassungen nach Sparauflagen aus Berlin
„Der Nordschleswiger“ muss sparen, denn die Bundesrepublik Deutschland kürzt die Zuwendungen an die deutsche Minderheit in Dänemark. Zwei Angestellte in der technischen Abteilung (Setzerei), eine Journalistin und eine Verlagsangestellte (Teilzeitkraft) müssen gehen.
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Relaunch und E-Zeitung
„Der Nordschleswiger“ tritt digital runderneuert auf. Die neue Webseite wurde gemeinsam mit Seeems ApS in Hadersleben (Haderslev) entwickelt. Erstmals werden Artikel direkt für das Internet produziert und dort zuerst veröffentlicht. Zugleich ist „Der Nordschleswiger“ auch als E-Abo erhältlich. Mit Cornelius von Tiedemann gibt es ab November zudem erstmals einen Online-Redakteur.
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Besuch aus ganz Europa
Die jährliche Konferenz des europäischen Minderheitenzeitungen-Dachverbandes Midas wird in Apenrade abgehalten. Zugleich feiert die Belegschaft des „Nordschleswigers“ mit vielen Gästen das 60-jährigen Bestehen der Zeitung auf dem Parkplatz des Pressehauses an der Schiffbrücke.
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Neuer Technischer Leiter
Der Faktor Bruno Bock geht nach 15 Jahren in leitender Stellung in den Vorruhestand; neuer Technischer Leiter wird Marc Janku.
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Radionachrichten vom „Nordschleswiger“
Die Redaktion produziert nun montags bis freitags Radionachrichten in deutscher Sprache für den lokalen Radiosender „Radio Mojn“ in Apenrade.
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Hallo Internet!
„Der Nordschleswiger“ erscheint erstmals online auf www.nordschleswiger.dk. Veröffentlicht werden ausgewählte Artikel aus der Zeitung.
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Bock ist neuer Vorsitzender
Der Agronom im Landwirtschaftlichen Hauptverein für Nordschleswig (LHN), Hans Christian Bock aus Apenrade, wird neuer Vorsitzender des Deutschen Pressevereins.
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„Der“ ist zurück
„Nordschleswiger“ ändert seinen Namen nach fast neun Jahren vorne ohne zurück in „Der Nordschleswiger“.
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Neue Stellvertreterin
Claudia Knauer, seit 1996 bei der Zeitung, wird Stellvertretende Chefredakteurin. Sie übernimmt weitgehend die tägliche redaktionelle Leitung für den Chefredakteur, der als Sekretariatsleiter viel in Kopenhagen weilt.
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Wechsel beim Presseverein
Der Ingenieur Knud O. Riis aus Augustenburg (Augustenborg) wird neuer Vorsitzender des Pressevereins. Am 17. August 1998 übernimmt dann der Kaufmann Heinrich Carsten Tästensen aus Lügumkloster kommissarisch den Vorsitz. Am 24. Februar 1999 stirbt Knud O. Riis.
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Digital statt per Auto
Die Zeitungsseiten werden nun digital ins sh:z-Druckzentrum Rendsburg übermittelt.
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50 Jahre „Nordschleswiger“
In Apenrade wird gefeiert: Das 50-jährige Bestehens des „Nordschleswigers“ ist Anlass für einen Empfang im Deutschen Gymnasium für Nordschleswig.
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Geschäftsführer statt Verlagsleiter
Christian Andresen wird zunächst kommissarischer Geschäftsführer und übernimmt den Posten dann am 1. April 1996 fest. Andresen hatte seine berufliche Laufbahn 1981 als Volontär beim „Nordschleswiger“ begonnen.
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Neuer Verlagsleiter
Eckardt Klahn wird Verlagsleiter nach Heinrich Hilbrecht, bleibt aber nur bis zum 31. August 1995 auf dem Posten.
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Apple hält Einzug
Schrittweise wird ein neues elektronisches Satz- und Redaktionssystem eingeführt. Die „Nordschleswiger“-Redaktion und die Setzerei arbeiten jetzt an Computern der Marke Apple Macintosh. Ab jetzt gestalten die Journalistinnen und Journalisten ganze Zeitungsseiten selbst („Ganzseitenumbruch“).
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Neuer Setzerei-Chef
Bruno Bock wird Faktor der Setzerei, die inzwischen seit sieben Jahren digital arbeitet. Sein Vorgänger Hartmut Wilhelm scheidet nach elf Jahren als Faktor aus.
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Jetzt mit Magazin
Die illustrierte Wochenendbeilage „sh:z magazin“ wird ständige Sonnabends- und ab 14. Januar 1997 Dienstags-Beilage des „Nordschleswigers“.
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Das „Der“ fällt weg und gedruckt wird in Rendsburg
„Der Nordschleswiger“ ändert seinen Namen zu Beginn des neuen Jahrzehnts in „Nordschleswiger“. Zugleich wird die Zeitung nun im Druckzentrum Rendsburg der Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag GmbH (sh:z), Flensburg, verlegt. Das Rheinische Format löst das Nordische Format ab.
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Neuer Verlagsleiter
Am 5. Oktober 1987 wird Heinrich Hilbrecht kommissarischer Verlagsleiter, vier Monate später übernimmt er den Posten ganz. Sein Vorgänger Carsten Kromand scheidet nach zwölf Jahren aus.
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Landwirt übernimmt die Aufsicht
Nis Peter Hansen aus Tingleff (Tinglev) wird Vorsitzender des Deutschen Pressevereins. Er löst nach 21 Jahren Wilhelm Johansen ab.
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Ende der Bleizeit
Die letzte Linotype-Setzmaschine wird aus der Setzerei an der Schiffbrücke entfernt. Das Ende der „Bleizeit“ beim „Nordschleswiger“ ist da.
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Fotosatz statt Bleisatz
Die Seite eins des „Nordschleswigers“ erscheint erstmals im Fotosatz. Ein bereits damals bereits nicht mehr ganz modernes Verfahren, dass sich in den 1960er- und 70er-Jahren durchgesetzt hatte – gegen den Widerstand der Schriftsetzerinnen und Schriftsetzer, deren Bleisatz-Kenntnisse nicht länger gefragt waren.
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Computer halten Einzug
Schrittweise wird beim „Nordschleswiger“ vom Setzkasten an den Computer-Monitor gewechselt. Datenverarbeitung und Fotosatz werden von nun an auf norwegischen Geräten von Norsk Data gemacht.
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Die Ära Matlok beginnt
Siegfried Matlok (Redaktionseintritt 1964, verantwortlicher Redakteur seit Dezember 1973) übernimmt die Chefredaktion nach der Wahl durch das Gremium zur Ernennung des Chefredakteurs im Bund Deutscher Nordschleswiger.
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Der Chefredakteur stirbt
Chefredakteur Jes Schmidt stirbt im Alter von 62 Jahren. Der in Hjerting bei Rødding geborene Journalist und Politiker gehörte 1946 beim „Nordschleswiger“ zur ersten Redaktion und war seit 1953 Chefredakteur.
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Der Wilhelm-Faktor
Hartmut Wilhelm wird Faktor – also Leiter der Setzerei. Sein Vorgänger Christian Landtreter tritt nach 25 Jahren in den Ruhestand.
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Sparzwang beendet
Nach einem Jahr ist sie wieder da: Die Montagsausgabe des „Nordschleswigers“ kehrt zurück in die Briefkästen Nordschleswigs.
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Zurück nach Flensburg
„Der Nordschleswiger“ verlegt seinen Druck nach nur drei Jahren in Hadersleben zurück zur Flensburger Zeitungsverlag GmbH.
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Neuer Verlagsleiter
Carsten Kromand wird Verlagsleiter; Vorgänger Heinrich Hänel geht nach elf Jahren als Leiter in den Ruhestand.
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Aus für Freitagsbeilage nach 13 Jahren
Die konservative Wochenzeitung „Christ und Welt“ verliert in Deutschland stark an Auflage und Einfluss – und fällt schließlich auch als wöchentliche Beilage beim „Nordschleswiger“ weg.
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Sparmaßnahme
Die Montagsausgabe des „Nordschleswigers“ wird aus finanziellen Gründen eingestellt.
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Neue Druckerei
Von Flensburg nach Hadersleben: „Der Nordschleswiger“ verlegt seinen Druck zur „Modersmaalets Trykkeri A/S“.
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Neues Pressehaus wird eröffnet
Am 4. und 5. November 1966 wird gefeiert: Das neue Pressehauses an der Schiffbrücke in Apenrade ist fertig. Bereits seit August 1966 läuft der Betrieb.
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Lehrer an der Spitze des Aufsichtsgremiums
Hauptlehrer Wilhelm Johannsen aus Mölby (Mølby), wird Vorsitzender des Deutschen Pressevereins.
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Neuer Verlagsleiter
Heinrich Hänel wird Verlagsleiter als Nachfolger des verstorbenen Hans Petersen.
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Grundstein für ein neues Pressehaus
An der Schiffbrücke 4-6 wird nun gebaut – das neue Pressehaus entsteht.
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Umbau an der Schiffbrücke
Das alte Verlags- und Redaktionsgebäude wird abgerissen, an der Schiffbrücke soll zur Straße hin ein neues Bürogebäude entstehen.
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Beilage aus Deutschland
Die konservative Publikation „Christ und Welt“, damals eine der auflagenstärksten deutschen Wochenzeitungen, wird ständige Freitagsbeilage des „Nordschleswigers“.
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Neuer Verlagsleiter
Hans Petersen wird Verlagsleiter; Vorgänger Heinrich W. Jessen (seit 1951) tritt in den Ruhestand.
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Die Setzerei nimmt den Betrieb auf
An der Schiffbrücke 4 in Apenrade wird unter Schriftsetzermeister Christian Landtreter die eigene Setzerei in Betrieb genommen. Gedruckt wird weiterhin in Flensburg. Seit August 1953 hatte Landtreter als Faktor die Setzerei mitaufgebaut.
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Neuer Chefredakteur
Jes Schmidt (Redaktionseintritt: Oktober 1946) übernimmt die Chefredaktion.
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Wandel zur Tageszeitung mit neuer Druckerei
„Der Nordschleswiger“ wird unter Chefredakteur Ernst Siegfried Hansen zur Tageszeitung. Verlagsleiter ist Heinrich W. Jessen. Gedruckt wird fortan bei der Flensburger Zeitungsverlag GmbH in Flensburg.
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Neues Format
„Der Nordschleswiger“ erscheint fortan im sogenannten Nordischen bzw. Hamburger Format, das mit etwa 40 mal 57 Zentimetern vergleichsweise groß ist. Gedruckt wird bei Christian Jessen Sohn in Leck.
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Der Presseverein formiert sich
Auf seiner Gründungsversammlung formiert sich der Deutsche Pressevereins als Geschäftsträger des „Nordschleswigers“. Am 24. November 1948 wird der Haderslebener Fabrikant Matthias Hansen zum ersten Vorsitzenden des Pressevereins.
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Die erste Ausgabe erscheint
„Der Nordschleswiger“ erscheint erstmals als Wochenzeitung im Berliner Format. Redaktion und Verlagsgeschäftsführung: Ernst Siegfried Hansen. Gedruckt wird in der Druckerei Waldemar Leopold Schütze in Hadersleben. Der erste Aufmacher: „Wir müssen ganz neue Wege gehen“ definiert ein neues Bekenntnis zur „deutschen Gesinnung“ in Nordschleswig.
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Presseausschuss gegründet
Der BdN-Arbeitsausschuss (gleichzeitig vorläufiger Hauptvorstand) bildet einen Presseausschuss.
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Erstes Statut
Gründungsversammlung des Bundes deutscher Nordschleswiger in Apenrade. Verabschiedung eines Redakteursstatuts.
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Erste Gespräche
Erste Besprechung in Hadersleben zur Möglichkeit einer Zeitungsgründung mit u. a. Fabrikant Matthias Hansen, Hadersleben, und Journalist Ernst Siegfried Hansen, Apenrade.