Wetter

DMI warnt vor Schneeverwehungen in Nordschleswig

Verschneite Hauptstraße in Nykøbing Falster mit Autos und Lkw im dichten Schneetreiben.
Wetterexperten raten, vorsichtig zu fahren (Archivfoto).

Kräftiger Schneefall: In den Kommunen Hadersleben, Apenrade und Sonderburg erwartet der Wetterdienst von Donnerstag auf Freitag mehr als 15 Zentimeter Schnee. Wegen des Windes kann es zu Schneeverwehungen kommen, außerdem können Nebenstraßen gesperrt und der öffentliche Verkehr beeinträchtigt sein.

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Zusammenfassung

  • DMI warnt vor starkem Schneefall und Verwehungen in Nordschleswig.
  • In Hadersleben, Apenrade und Sonderburg werden über 15 Zentimeter Schnee in sechs Stunden erwartet.
  • Verwehungen und schlechte Sicht können Straßen blockieren und den öffentlichen Verkehr stören.

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„Danmarks Meteorologiske Institut“ (DMI) warnt vor kräftigem Schneefall an der nordschleswigschen Ostküste. 

Für die Kommunen Hadersleben (Haderslev), Apenrade (Aabenraa) und Sonderburg (Sønderborg) prognostiziert der Wetterdienst von Donnerstag auf Freitag mehr als 15 Zentimeter Schnee innerhalb von sechs Stunden. Für die drei Kommunen hat DMI die niedrigste Warnstufe „Risikomeldung“ ausgegeben.

Der Wind nimmt zwar im Vergleich zum Mittwoch ab, liegt aber immer noch bei sechs bis sieben Metern pro Sekunde. Daher kann es auch zu Verwehungen kommen, die exponierte Straßen schnell versperren können. Auch kann die Sicht schlecht werden. DMI rät daher, vorsichtig zu fahren. Es besteht das Risiko, dass der öffentliche Verkehr beeinträchtigt wird. 

Prognose noch unsicher

Das Schneewetter entsteht in der Nacht zum Donnerstag über Deutschland und erreicht am Donnerstagvormittag das südliche Dänemark. In Nordschleswig soll es um die Mittagszeit anfangen, kräftig zu schneien. Gegen Mitternacht ist die Niederschlagsfront am Landesteil vorbeigezogen.

Die größten Schneemengen und den stärksten Wind erwartet DMI weiter östlich. Für Fünen (Fyn) warnt das Institut vor Schneesturm. Schneesturm ist, wenn der Wind stärker als 10 Meter pro Sekunde ist und mindestens 10 bis 15 Zentimeter Schnee gefallen sind.

DMI betont, dass die Prognosen noch unsicher sind. Die größten Schneemengen fallen voraussichtlich in einem schmalen, in Nord-Südrichtung ausgerichteten Band.

„Selbst kleine Schwankungen in den Prognosen können bedeuten, dass das Schneewetter sich nach Osten oder nach Westen bewegt“, sagt Jonas Paludan, wachhabender Meteorologe bei DMI.