Deutsche Minderheit

Zwischen Regenschauer und Frühlingssonne zum ersten Mal wieder aufs Wasser

Mehrere Ruderer ziehen zwei Ruderboote auf Wagen über einen nassen Weg zum Wasser.
Als die beiden Boote „Jordsand“ (l.) und „Norlys“ zum Anleger geschoben wurden, gab es einen erfrischenden Regenschauer. Doch anschließend ging es stromaufwärts im Sonnenschein bis zum Neuen Siel.

Ob nass oder sonnig – egal: Die Ruderboote sind wieder unterwegs. In Hoyer hat der Ruderverein trotz wechselhaften Wetters die Saison eröffnet und setzt damit ein klares Zeichen für Gemeinschaft und Bewegung auf der Wiedau. Wer jetzt Lust bekommt, kann nach Ostern selbst ins Boot steigen.

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Zusammenfassung

  • Der Ruderverein Hoyer hat trotz Regenschauern am Sonnabend die Freiluftsaison auf der Wiedau eröffnet.
  • Mit den Booten „Nordlys“ und „Jordsand“ gelang eine problemlose erste Ausfahrt bis zum Neuen Siel bei späterem Sonnenschein.
  • Nach dem Anrudern gab es ein geselliges Beisammensein und ab Ostern beginnen regelmäßige Trainings mit Angeboten auch für Neueinsteiger.

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Am Sonnabend trafen sich fast 20 Mitglieder des Rudervereins Hoyer (Højer) im Bootshaus an der Wiedau zur Eröffnung der Freiluftsaison. Zunächst dämpften ein paar Regenschauer die Vorfreude, als die Boote „Norlys“ und „Jordsand“ vor dem Vereinsgebäude startklar gemacht wurden.

Gruppe von Menschen vor einem roten Bootshaus mit Flaggenmast auf einer Wiese
Niels Christian Nielsen (r. am Ruderhauseingang) eröffnete mit einer kurzen Ansprache die Rudersaison des RVH auf der Wiedau.

Doch als Vereinsspitze Niels Christian Nielsen mit einer Ansprache das Anrudern eröffnete, ging es ruckzuck zum Anleger und die Boote schwammen nach dem Kommando „lasst die Boote zu Wasser“ auf der gut mit Wasser gefüllten Wiedau.

Die ersten Rudertouren gingen bis zum Neuen Siel im Neuen Friedrichenkoog. Alles verlief reibungslos, und die Wenden klappten gut. Bei Sonnenschein ging es bei leichtem Gegenwind zurück in den Hoyeraner Binnenhafen.

Mitglieder eines Rudervereins sitzen im Bootshaus an einer langen Tafel und essen gemeinsam.
Im Bootshaus klang das Anrudern mit einem Imbiss und gemütlicher Unterhaltung aus.

Nachdem die Boote wieder im Vereinshaus platziert waren, begann eine gemütliche Runde mit heißen Würstchen, Brot und Kartoffelsalat sowie Getränken.

Innenansicht eines Bootshauses mit gelagerten Ruderbooten und aufräumenden Personen.
Ein paar Tage zuvor war das Anrudern mit einem Putztag im Bootshaus vorbereitet worden, bei dem viele Freiwillige dabei waren.

Nach Ostern wird montags jeweils ab 17 Uhr trainiert. Mit dabei ist dann auch der Rudertrainer des Nordschleswigschen Ruderverbandes (NRV), Thomas Ihnen. Herzlich willkommen sind auch Interessierte, Kinder, Jugendliche oder Erwachsene, auch zum „Schnuppertraining“. Donnerstags rudern weitere Teams, jeweils ab 13.30 Uhr.