Fussball

Rückschlag für Sønderjyske im Kampf um den Endrunden-Einzug

Sønderjyske musste sich dem FC Nordsjælland geschlagen geben.

Die Sønderjyske-Fußballer hätten mit einem Sieg in Farum den Endrunden-Einzug fast schon eintüten können, haben aber FC Nordsjælland ins Rennen um einen Top-6-Platz eingeladen. 

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Zusammenfassung

  • Sønderjyske verliert in Farum 1:2 beim FC Nordsjælland und verpasst einen wichtigen Schritt Richtung Meisterschafts-Endrunde.
  • Nach starker Anfangsphase bringen individuelle Fehler und zwei Gegentore kurz nach der Pause die Hellblauen entscheidend ins Hintertreffen.
  • Durch die Niederlage rücken die Verfolger näher, sodass Sønderjyske in den letzten drei Spielen, beginnend mit dem Heimspiel gegen Silkeborg, erheblich unter Zugzwang steht.

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Schlimmer hätte die zweite Saisonhälfte für die Superliga-Fußballer von Sønderjyske kaum beginnen können. Zwei Verfolger sind im Kampf um die sechs Plätze in der Meisterschafts-Endrunde bis auf zwei Punkte herangerückt. Ein Sieg beim FC Nordsjælland wäre schon die halbe Miete gewesen, doch nach der 1:2-Niederlage in Farum stehen die Hellblauen in den verbleibenden drei Spielen der regulären Saison gegen Silkeborg, Brøndby und OB unter Zugzwang.

Der Überraschungs-Tabellenvierte war in der ersten halben Stunde in Farum die bessere Mannschaft, gab aber mit einem Schlag das Spiel aus der Hand und verlor am Ende verdient. 

Bundgaard gab keine gute Figur ab

Sønderjyske trat zunächst selbstbewusst auf und hatte auch in brenzligen Situationen den Mut, den Ball in den eigenen Reihen laufen zu lassen, doch einmal wäre das große Selbstbewusstsein fast zum Verhängnis geworden. 

Marcus Bundgaard leistete sich einen Stoppfehler und foulte anschließend Prince Junior, kam aber mit dem Schrecken davon. Der FCN-Stürmer war bei der Ausführung des Torabstoßes zu früh in den Strafraum gelaufen und verhinderte somit den sonst fälligen Strafstoß.

Aus Rot wurde Gelb: Der Platzverweis von Sefer Emini wurde nach Videobeweis zurückgenommen.

Aus einer Schecksekunde wurden Schreckminuten. Bis dahin war von der Offensive der Gastgeber überhaupt nichts zu sehen gewesen, doch in den zehn Minuten bis zum Seitenwechsel war Sønderjyske völlig von der Rolle und konnte von Glück reden, dass es mit einem 0:0 in die Halbzeitpause ging. Pfosten und Querlatte retteten für die Hellblauen.

Sønderjyske war in der ersten halben Stunde eines wenig aufregenden Spiels noch die bessere Mannschaft und führte die Torschussbilanz mit 6:0 an. Alexander Lyng und Lirim Qamili hätten in den ersten 20 Minuten mehr aus ihren Möglichkeiten machen müssen.

Später Anschlusstreffer

Das Selbstvertrauen der Hellblauen verschwand mit einem Schlag, auch bei Marcus Bundgaard. Der Sønderjyske-Torwart leistete sich nach seinem Aussetzer in der 35. Minute auch bei einem Eckball in der 58. Minute einen Fehler. Bundgaard wurde bei der Ecke zwar leicht behindert, aber für einen Freistoß zu wenig – da hätte er sich durchsetzen müssen.

Der FC Nordsjælland legte den zweiten Treffer nach, bevor sich Sønderjyske langsam wieder erholte. Erst in der Schlussphase war wieder etwas von der Offensive zu sehen, als Thomas Nørgaard alles auf eine Karte setzte und die Innenverteidiger Magnus Jensen und Maxime Soulas als Brecher ins Sturmzentrum warf.

Mohamed Cherif verkürzte in der 87. Minute und Maxime Soulas vergab in der Nachspielzeit die Ausgleichschance, die einen großen Unterschied hätte ausmachen können.

Sønderjyske steht nun unter Druck, doch mit einem Heimsieg gegen Silkeborg kann alles wieder gut aussehen. Die Hellblauen haben weiter alles selbst in der Hand.

FC Nordsjælland - Sønderjyske (0:0) 2:1

1:0 Caleb Yirenkyi (58.), 2:0 Ola Solbakken (63.), 2:1 Mohamed Cherif (87.)

FCN: Andreas Hansen – Peter Ankersen, Tiobias Salquist, Noah Markmann, Juho Lähteenmäki – Caleb Yirenkyi, Nicklas Røjkjær (76.: Mark Brink), Justin Janssen – Ola Solbakken, Villum Berthelsen (62.: Levy Nene), Prince Junior.

Sønderjyske: Marcus Bundgaard – Simon Wæver (72.: Tobias Klysner), Maxime Soulas, Magnus Jensen, Ebube Duru – Sefer Emini (82.: Pachanga Kristensen), Tobias Sommer (72.: Rasmus Vinderslev) – Mads Agger, Alexander Lyng (66.: Olti Hyseni), Lirim Qamili – Matthew Hoppe (72.: Mohamed Cherif).

Gelbe Karten: Caleb Yirenkyi, Mark Brink – Sefer Emini.

Schiedsrichter: Jacob Karlsen. VAR-Schiedsrichter: Lasse Læbel Graagaard. Zuschauer: 1.771.

Restprogramm der Top-6-Kandidaten

Brøndby (32): Viborg (A), Sønderjyske (H), FC Midtjylland (A)

Sønderjyske (29): Silkeborg (H), Brøndby (A), OB (H)

FCK (28): FC Nordsjælland (H), OB (A), Randers (H)

Viborg (27): Brøndby (H), AGF (A), FC Nordsjælland (H)

FC Nordsjælland (27): FCK (A), Vejle (H), Viborg (A)

OB (26): AGF (A), FC Midtjylland (H), FCK (A), Sønderjyske (A)